Geschichte & Entwicklung der Werkbund Werkstatt Nürnberg
1983 - 1994
1983 - 1985
Konzeptdiskussion, Entwicklung und organisatorische Vorbereitung eines Projekts zur Vermittlung handwerklicher und gestalterischer Grunderfahrungen, initiiert durch Mitglieder des Deutschen Werkbundes Bayern e.V. und engagierter Freunde.
1986
Aufnahme des Unterrichts der Werkbund Werkstatt Nürnberg im "KOMM" mit 11 Schülern, bei täglichem Wechsel der Werkstattbereiche Glas, Holz, Metall, Textil und Gestaltung; Beginn der Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogischen Zentrum im Germanischen Nationalmuseum (KPZ).
1987
Kooperation mit dem Bildungszentrum der Stadt Nürnberg; wissenschaftliche Begleituntersuchung durch das KPZ; Ausstellungsbeteiligung in Frankfurt »Der Deutsche Werkbund 1907 - 1987«.
1988
Einrichtung einer ABM-Stelle durch die Stadt Nürnberg für Werkstattbetreuung und Organisation. Ausstellung in der Reihe »Netzwerk« in den Räumen des Deutschen Werkbundes Bayern e.V. in München; Verleihung des Förderstipendiums der Stadt Nürnberg an die Werkbund Werkstatt Nürnberg; Ausstellungsbeteiligung »Der Designprozeß« (Designforum Nürnberg).
1989
Ausstellungsbeteiligung in »Sieben Ansätze, sieben Schulen, die junge Generation im Werkbund« in Frankfurt; Ausstellung im Rathaus der Stadt Nürnberg; Ausstellungsbeteiligung »Projektbörse Nürnberg«
1990
Einrichtung einer festen Haushaltsstelle durch die Stadt Nürnberg; Ausstellung »Werkbund Werkstatt Nürnberg« im Bildungsbereich des KOMM in Nürnberg.
1991
Beginn des zweizügigen Unterrichts, insgesamt dreißig Schüler, je eine Gruppe täglicher, bzw. wöchentlicher Werkstattwechsel; Symposium »Werkstatt I« in der Stuckvilla in München; Veröffentlichung in »Werk und Zeit« 2/1991.
1992
Beginn des zweizügigen Unterrichts mit wöchentlichem Werkstattwechsel in beiden Gruppen; Neues Lehrangebot: Seminare in »Wahrnehmung und Bewegung«; Symposium »Werkstatt II« in der Stuckvilla München. Symposium »Werkstatt III« im Wessen Saal der Landesgewerbeanstalt Nürnberg.
1993
Einführung einer festen Stelle für die Geschäftsführung und Gesamtleitung der Werkbund Werkstatt Nürnberg; Ausstellung im Ausstellungsbereich des KOMM; Symposium »Werkstatt IV« im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem KPZ.
1994
Erweiterung des Lehrangebots durch »Gestaltfindung, Entwurfstechnik und Modellbau«; Beginn des dreizügigen Unterrichts mit insgesamt 45 Teilnehmern.
1995 - 2002
1995
Teilnahme am Kunstgespräch in der Kunsthalle Nürnberg; Zusätzlicher Raum für den Gestaltungsunterricht im "KOMM".
1996
Teilnahme am Kunstgespräch im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg; Gründung des Trägervereins »Werkbund Werkstatt Nürnberg e.V.«, der Deutsche Werkbund Bayern e.V. übergibt dem neuen Träger die Werkstatt; Beginn des vierzügigen Unterrichts mit 60 Schülern; Präsentation der Werkstatt im Pädagogischn Institut Nürnberg.
Zum 10-jährigen Bestehen der Werkstatt die Fest-Veranstaltung »Eigenhändig« in der Norishalle Nürnberg, bestehend aus einer Werkstattpräsentation und der Ausstellung »Welche Dinge braucht der Mensch?« (Übernahme vom Deutschen Werkbund Hessen), begleitend dazu eine Vortragsreihe mit den Referenten: Michael Brater, Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung, München, Professor Dr. Gert Selle, Designtheoretiker/Kunstpädagoge, Universität Oldenburg.
1997
Reinhard Kahl, freier Kultur- und Wirtschaftsjournalist (Hamburg) moderiert zum Abschluß der Veranstaltung »Eigenhändig« die Podiumsdiskussion mit dem Thema: »Kultur - Bildung - Arbeit in einer Umbruch- und Krisensituation Neue Bildungs- und Ausbildungswege Zukunftsperspektiven«; Einführung der Theaterwerkstatt.
1998
Arbeit mit 4 Schülergruppen (62 Schüler); Einladung zu dem Theaterstück »Xirxalta« mit der Gruppe ThevoMefüMe. Neu im Unterrichtsplan: ein Kommunikationsseminar und Seminare in Kunstgeschichte. Verbesserung der Unterrichtsstruktur.
1999
Einladung zu dem Singspiel »Karussell« der Theatergruppe ThevoMefüMe; Werkstattpräsentationen im Melanchthon Gymnasium Nürnberg, im Berufsbazar Arbeitsamt Bayreuth, im Labenwolf Gymnasium Nürnberg und im BIZ Nürnberg.
Jahresausstellung in der Galerie Rabigal
2000
Arbeit mit 5 Schülergruppen (80 Schüler); Veranstaltung: »Aufbruch zur Kreativität« mit dem gleichnamigen Film von Reinhard Kahl, Klangmoderation Yogo Pausch, Moderation Jan Künne; Jahresausstellung und Sommerfest im NÜRBANUM.
2001
15-jähriges Bestehen der Werkstatt - aus diesem Anlass ein Vortrag von Dr. Udo Thiedeke zu Thema »Die Notwendigkeit künstlerisch-ästhetischer Bildung in der Informationsgesellschaft«. Im Anschluß: Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Glaser. Ausstellung und Sommerfest im Künstlerhaus (K4)
2002
Jahresausstellung in der Stadtbibliothek Nürnberg; Gründung der Werkbund Werkstatt Nürnberg gGmbH; Entwicklung neuer Arbeitskonzepte und eines Finanzierungskonzepts für einen evtl. Umzug der Werkstatt in neue Räume, da die Raumsituation im Künstlerhaus keine Erweiterungsmöglichkeiten bietet